Gesucht: die Kamera für jede(n)
Die Kamera, mit der jede(r) etwas anfangen kann, ist ein sicherer Kauf für sich selbst oder als Geschenk. Digital Living sagt, wie Sie Enttäuschungen vermeiden.
Die Vollautomatik wird manchmal verächtlich Deppenmodus genannt. Dahinter verbirgt sich die Auffassung, dass für gute Fotos eine sachkundige Handhabung von Blende, Belichtungszeit etc. erforderlich ist. Doch die automatischen Bedienhilfen sind heute so weit fortgeschritten, dass so manchem «Deppen» ausgezeichnete Aufnahmen gelingen. Die Kameras sind intelligenter geworden, aber auch schlicht besser: von kürzeren Reaktionszeiten, höherer Auflösung und natürlicherer Farbgebung profitieren alle, ob Anfänger oder Profi.
Daher ist eine Digicam heute ein weitgehend risikoloses Geschenk – sofern Sie die richtige Wahl treffen. Sind Ihnen keine speziellen Wünsche bekannt, halten Sie am besten nach einem leicht zu bedienenden, gut ausgewogenen Allrounder Ausschau, der keine echten Schwächen hat. Trotzdem soll das Geschenk nicht durchschnittlich und langweilig sein, sondern schon beim Auspacken Freude machen. Darum ist neben blosser Pflichterfüllung auch ein ansprechendes Design wichtig.
Das richtige Zoom
Eine Kamera, die in den unterschiedlichsten Situationen etwas taugt, braucht ein flexibles Zoomobjektiv, mit dem sich sowohl Weitwinkel- (für Innenräume und grosse Gebäude) als auch Teleaufnahmen (für Details oder weit entfernte Objekte) machen lassen.
Aber Achtung: Allzu viel Zoom ist in der Regel ungesund für die Bildqualität, besonders wenn es sich um eine kleine Kompaktkamera handelt. Wir haben die neue Panasonic ZX1 getestet, die äusserst kompakt gebaut ist und trotzdem ein 8-fach-Zoom hat. Fazit: Bei schönem Wetter gelingen eindrückliche Teleaufnahmen, aber bei schlechtem Licht ist es vorbei mit der Herrlichkeit. Schon bei einer relativ kurzen Belichtungszeit von 1/60 Sekunde wird die Aufnahme bei maximalem Zoom unscharf, obwohl Panasonic den ohnehin schon guten Bildstabilisator weiter verbessert hat. Der Blitz hilft bei weit entfernten Objekten auch nicht weiter. Weiss die beschenkte Person nicht, dass der Spass mit Kompaktzooms seine Grenzen hat, wird sie enttäuscht sein.
Wir raten darum zu einer Kompaktkamera mit gemässigtem 5-fach-Zoom und genügend Weitwinkel. Bei Panasonic wäre das die FX60, aber praktisch alle Hersteller haben ein solches Modell im Sortiment. Die aufs Kleinbildformat umgerechneten Brennweiten betragen dann typischerweise 25–125 mm oder 28–140 mm. Genaueres zu Brennweiten-Angaben finden Sie in diesem Hintergrundartikel.
Eine Kamera, die in den unterschiedlichsten Situationen etwas taugt, braucht ein flexibles Zoomobjektiv, mit dem sich sowohl Weitwinkel- (für Innenräume und grosse Gebäude) als auch Teleaufnahmen (für Details oder weit entfernte Objekte) machen lassen.
Aber Achtung: Allzu viel Zoom ist in der Regel ungesund für die Bildqualität, besonders wenn es sich um eine kleine Kompaktkamera handelt. Wir haben die neue Panasonic ZX1 getestet, die äusserst kompakt gebaut ist und trotzdem ein 8-fach-Zoom hat. Fazit: Bei schönem Wetter gelingen eindrückliche Teleaufnahmen, aber bei schlechtem Licht ist es vorbei mit der Herrlichkeit. Schon bei einer relativ kurzen Belichtungszeit von 1/60 Sekunde wird die Aufnahme bei maximalem Zoom unscharf, obwohl Panasonic den ohnehin schon guten Bildstabilisator weiter verbessert hat. Der Blitz hilft bei weit entfernten Objekten auch nicht weiter. Weiss die beschenkte Person nicht, dass der Spass mit Kompaktzooms seine Grenzen hat, wird sie enttäuscht sein.
Wir raten darum zu einer Kompaktkamera mit gemässigtem 5-fach-Zoom und genügend Weitwinkel. Bei Panasonic wäre das die FX60, aber praktisch alle Hersteller haben ein solches Modell im Sortiment. Die aufs Kleinbildformat umgerechneten Brennweiten betragen dann typischerweise 25–125 mm oder 28–140 mm. Genaueres zu Brennweiten-Angaben finden Sie in diesem Hintergrundartikel.
Leichte Bedienung
Natürlich soll die Kamera auch flink, angenehm und logisch zu bedienen sein. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, lassen Sie besser die Finger von den Kameras mit Touchscreen. Diese sind gewöhnungsbedürftig und teilweise umständlicher zu bedienen als Geräte mit richtigen Tasten und Reglern.
Spiegelreflexkameras sind für wenig Bewanderte niemals einfach zu bedienen. Daran ändern auch Bedienhilfen wie der Guide der Nikon D3000 wenig. Eine solche Kamera eignet sich als Geschenk nur, wenn die Person sich ausdrücklich so etwas wünscht.
Natürlich soll die Kamera auch flink, angenehm und logisch zu bedienen sein. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, lassen Sie besser die Finger von den Kameras mit Touchscreen. Diese sind gewöhnungsbedürftig und teilweise umständlicher zu bedienen als Geräte mit richtigen Tasten und Reglern.
Spiegelreflexkameras sind für wenig Bewanderte niemals einfach zu bedienen. Daran ändern auch Bedienhilfen wie der Guide der Nikon D3000 wenig. Eine solche Kamera eignet sich als Geschenk nur, wenn die Person sich ausdrücklich so etwas wünscht.
Gute Automatik
Motivprogramme sind altbekannt: Der Fotograf gibt die Situation an (Nacht, Sport, Porträt) und die Kamera nimmt die dafür nötigen Einstellungen vor. Das tönt praktisch, kann aber bei Dutzenden von Programmen auch kompliziert werden. Aus diesem Grund bieten moderne Knipser zusätzlich eine Motivprogramm-Automatik. Die Kamera erkennt dabei selbstständig, ob das Sujet eine Nachtaufnahme, ein Porträt oder ein Landschaftsfoto bei Sonnenschein ist, und regelt gleich alles selbst.
In der Vollautomatik werden zudem Gesichter erkannt und automatisch scharf gestellt, bewegliche Objekte verfolgt, harte Kontraste ausgeglichen und dergleichen mehr. Kurz: Eine moderne Vollautomatik verhindert den grössten Teil der Pannen, die beim Drauflosknipsen entstehen können.
Motivprogramme sind altbekannt: Der Fotograf gibt die Situation an (Nacht, Sport, Porträt) und die Kamera nimmt die dafür nötigen Einstellungen vor. Das tönt praktisch, kann aber bei Dutzenden von Programmen auch kompliziert werden. Aus diesem Grund bieten moderne Knipser zusätzlich eine Motivprogramm-Automatik. Die Kamera erkennt dabei selbstständig, ob das Sujet eine Nachtaufnahme, ein Porträt oder ein Landschaftsfoto bei Sonnenschein ist, und regelt gleich alles selbst.
In der Vollautomatik werden zudem Gesichter erkannt und automatisch scharf gestellt, bewegliche Objekte verfolgt, harte Kontraste ausgeglichen und dergleichen mehr. Kurz: Eine moderne Vollautomatik verhindert den grössten Teil der Pannen, die beim Drauflosknipsen entstehen können.
Das Auge isst mit
Wir haben für Sie nach Möglichkeit Kameras ausgewählt, die nicht bloss die oben beschriebenen Anforderungen erfüllen, sondern auch gut aussehen. Das gilt unserer Meinung nach besonders für die Canon IXUS 120 IS, die trotz des etwas kleineren Zoombereichs ein passendes Geschenk ist. Auch die anderen Modelle wissen durch ihre schlanke, elegante Bauform zu gefallen.
Wir haben für Sie nach Möglichkeit Kameras ausgewählt, die nicht bloss die oben beschriebenen Anforderungen erfüllen, sondern auch gut aussehen. Das gilt unserer Meinung nach besonders für die Canon IXUS 120 IS, die trotz des etwas kleineren Zoombereichs ein passendes Geschenk ist. Auch die anderen Modelle wissen durch ihre schlanke, elegante Bauform zu gefallen.


