Home  >  Fotografie  >  Tests  > Artikel 1002751

spacer

Eye-Fi-Speicherkarten im Test

Die SD-Karten von Eye-Fi senden Fotos und Videos von der Kamera zum Computer - dank eingebautem WLAN. Digital Living hat zwei Exemplare getestet.
blue_quad von Klaus Zellweger und David Lee (10.05.2010)
vergrößen
Die SD-Speicherkarte mit 4 GB und WLAN-Zugang ermöglicht, Bilder direkt von der Kamera auf den Rechner zu kopieren. Zum Lieferumfang gehört ein USB-Adapter und ein Handbuch in Deutsch, das die Installation der Software beschreibt. Diese befindet sich praktischerweise direkt auf der Karte. Nach der Installation muss über das Internet ein Eye-Fi-Konto eingerichtet werden, mit dem der Netzwerkzugang konfiguriert wird.

Die ganze Einrichtung spielt sich im Browser ab und dauert nur wenige Minuten. Dabei wird unter anderem festgelegt, mit welchem Netzwerk sich die Karte verbinden soll und welches Kennwort dazu nötig ist. Leider steht die Software nur in Englisch, Japanisch und Französisch zur Verfügung.

Anschliessend knipst man sein erstes Foto und staunt, wie es automatisch und sofort auf den Rechner übertragen wird. Das geschieht fortan immer, wenn sich PC und Kamera im selben WLAN-Netzwerk befinden. Schiesst man Fotos innerhalb des WLANs, kann man laufend die Bilder gross am PC betrachten, ohne jedes Mal die Karte umstecken zu müssen. Allerdings hält sich die Sendeleistung der Karte in engen Grenzen: Bereits zwei Mauern können die Kommunikation mit dem WLAN-Router verhindern, sodass man sich im schlimmsten Fall mit der Kamera in die Nähe des Routers begeben muss.

Fazit: Die Eye-Fi-Karte hält, was sie verspricht. Wer mit den beschriebenen Mängeln leben kann, darf bedenkenlos zugreifen.
Neu: Eye-Fi Connect X2
vergrößenNeu: Eye-Fi Connect X2
Ergänzung zur neuen Karte:
Auch die neuste Generation, genauer das Modell Eye-Fi Connect X2 (4GB) haben wir kurz getestet. Es ist eine SDHC-Karte der Aufnahmegeschwindigkeitsklasse 6 (max. 40 Mbit/s), was auch für Full-HD-Videos reicht. Die Benutzeroberfläche ist jetzt deutschsprachig verfügbar. Die Übertragungsgeschwindigkeit in der Nähe des Routers ist sehr gut (802.11n-Standard). Zwei dünne Büromauern weiter entfernt funktioniert die Übertragung immer noch, ist jedoch viel langsamer. RAW-Files werden mit dieser Karte nicht übermittelt, dafür Videos, was aber naturgemäss sehr lange dauert. Das belastet auch den Akku der Kamera, die eingeschaltet bleiben muss. Wird die Kamera während der Übermittlung ausgeschaltet, gibts keine Datenverluste: die Eye-Fi-Software setzt den Vorgang da fort, wo er unterbrochen wurde.

Anzeige

PRODUKTINFOS

Eye-Fi X2 Connect 4GB

line
ProGute Benutzerführung, erledigt fast alles vollautomatisch
line
ContraSchwache Dokumentation
line
Details: 4 GB, SDHC Class 6, für Windows ab XP und Mac ab OS 10.4
line
Empfohlener Verkaufspreis: ca. Fr. 80.–
line
line


Anzeige
Social Bookmarks
NEWSLETTER
Wir halten Sie auf dem Laufenden: Der Newsletter liefert Ihnen zwei Mal pro Woche das Aktuellste aus der Welt von Digital Living.

Akuelle Tests

Das Silkypix Developer Studio 4 deckt nahezu jeden Aspekt der Entwicklung von Fotos im Rohformat (sogenannte RAW-Dateien) ab. Aber: Es gibt einige Mängel.

Die Kompaktkamera wirbt mit viel Lichtstärke. Im Test holte sie sich aber mit etwas völlig anderem Pluspunkte: Mit Superzeitlupe und schnellem Serienfeuer.

Die neue Fotoverwaltung für Heimanwender haben wir uns näher angesehen. Sie macht einen hervorragenden Eindruck.

Das neue Photoshop CS5 steht vor der Tür. Hier sehen Sie die englische Beta-Version unter der Lupe.

Die Canon EOS 550D ist Full-HD-fähig. Wir haben sie getestet.