Eye-Fi-Speicherkarten im Test
Die ganze Einrichtung spielt sich im Browser ab und dauert nur wenige Minuten. Dabei wird unter anderem festgelegt, mit welchem Netzwerk sich die Karte verbinden soll und welches Kennwort dazu nötig ist. Leider steht die Software nur in Englisch, Japanisch und Französisch zur Verfügung.
Anschliessend knipst man sein erstes Foto und staunt, wie es automatisch und sofort auf den Rechner übertragen wird. Das geschieht fortan immer, wenn sich PC und Kamera im selben WLAN-Netzwerk befinden. Schiesst man Fotos innerhalb des WLANs, kann man laufend die Bilder gross am PC betrachten, ohne jedes Mal die Karte umstecken zu müssen. Allerdings hält sich die Sendeleistung der Karte in engen Grenzen: Bereits zwei Mauern können die Kommunikation mit dem WLAN-Router verhindern, sodass man sich im schlimmsten Fall mit der Kamera in die Nähe des Routers begeben muss.
Fazit: Die Eye-Fi-Karte hält, was sie verspricht. Wer mit den beschriebenen Mängeln leben kann, darf bedenkenlos zugreifen.
Auch die neuste Generation, genauer das Modell Eye-Fi Connect X2 (4GB) haben wir kurz getestet. Es ist eine SDHC-Karte der Aufnahmegeschwindigkeitsklasse 6 (max. 40 Mbit/s), was auch für Full-HD-Videos reicht. Die Benutzeroberfläche ist jetzt deutschsprachig verfügbar. Die Übertragungsgeschwindigkeit in der Nähe des Routers ist sehr gut (802.11n-Standard). Zwei dünne Büromauern weiter entfernt funktioniert die Übertragung immer noch, ist jedoch viel langsamer. RAW-Files werden mit dieser Karte nicht übermittelt, dafür Videos, was aber naturgemäss sehr lange dauert. Das belastet auch den Akku der Kamera, die eingeschaltet bleiben muss. Wird die Kamera während der Übermittlung ausgeschaltet, gibts keine Datenverluste: die Eye-Fi-Software setzt den Vorgang da fort, wo er unterbrochen wurde.
PRODUKTINFOS
Eye-Fi X2 Connect 4GB
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