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Live-Fernsehen auf iPhone & Co.

Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten und grössere Displays machen Fernsehen am Handy attraktiv. Die neue Technik LTE erlaubt künftig unterbrechungsfreie Wiedergabe.
blue_quad von Mark Schröder (17.02.2010)
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Das mobile Fernsehen krankte bisher an zu geringer Übertragungsleistung der Handy-Netze. Herkömmliche Videos – auch in geringer Auflösung – ruckelten über die Displays. Bei zu hoher Netzbelastung stoppte die Wiedergabe. Dem mobilen Fernsehstandard DVB-H gelang nie der Durchbruch.

Nun verspricht der Mobilfunkstandard «Long Term Evolution» (LTE) die Wende: Der Mobilfunk der vierten Generation bietet Transferraten fast wie im Festnetz. Jedoch sorgt nicht allein die höhere Bandbreite für unterbrechungsfreies Fernsehen am Mobilgerät. Eine spezielle Übertragungstechnik soll künftig Videos je nach Netzqualität und Bildschirmgrösse im adäquaten Format übertragen.

Auf dem «Mobile World Congress» in Barcelona zeigen Forscher des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts den «Multicore SVC Realtime Encoder». Die Technik bereitet TV-Sendungen in einem Schritt in verschiedenen Qualitäten und Bildgrössen auf. Bei der Übertragung wird dann sowohl beim Sendemast als auch beim Handy die Netzqualität analysiert. Je nach Signalstärke beim Empfänger werden die Videos kodiert, übertragen und dargestellt. Auf eine Änderung der Signalstärke reagiert die Technik mit dem automatischen Optimieren der Bildqualität, ohne dass wie bisher der Datenstrom abreisst. So bekommt jedes Endgerät, ob Mobiltelefon oder Notebook, genau den Film angeboten, den es in bestmöglicher Qualität, zu diesem Zeitpunkt, abspielen kann.

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