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Die Grafik von Bitkom zeigt: in manchen Ländern drohen sehr hohe Bussen fürs Telefonieren während der Fahrt |
Wer in der Schweiz während dem Autofahren das Handy ohne Freisprechanlage benutzt, muss mit einer Busse von 100 Franken rechnen. Im europäischen Vergleich erscheinen die Sanktionen in der Eidgenossenschaft damit ziemlich milde. In vielen EU-Ländern drohen wesentlich höhere Bussgelder. Im benachbarten Italien kann unerlaubtes Telefonieren im Auto bis zu 594 Euro (umgerechnet rund 800 Franken) kosten. Auch in den Niederlanden müssen Autofahrer tief in die Tasche greifen, wenn sie ohne Freisprecheinrichtung telefonieren: 150 Euro (umgerechnet rund 200 Franken) sind hier fällig. Günstiger kommt man in Deutschland (40 Euro respektive 54 Franken) und Österreich (50 Euro beziehungsweise 68 Franken) davon. Die Daten zu den Bussgeldern basieren auf Angaben europäischer Automobilclubs und Recherchen des deutschen Branchenverbandes Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien).
«Wer mit dem Handy am Ohr fährt, riskiert in fast allen EU-Ländern einen Teil der Urlaubskasse», mahnt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Er empfiehlt in jedem Fall eine Freisprecheinrichtung zu nutzen. «Das erhöht nicht nur die Sicherheit, es schont auch den Geldbeutel», so Scheer. Auf der
Bitkom-Website finden sich diverse hilfreiche Tipps, was bei Gesprächen im Auto zu beachten ist. Über die Schweizer Rechtslage informiert beispielsweise die Internetseite
Handyamsteuer.ch, eine gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne der Kantonspolizei Zürich sowie der Stadtpolizei Zürich und Winterthur.