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Samsung Galaxy S (i9000) im Test

Das Galaxy S ist das neue Flaggschiff von Samsung Mobile. Wir prüfen, ob es die hohen Erwartungen erfüllt.
blue_quad von David Lee (24.06.2010)
Das Samsung Galaxy S ist mit seinem hochauflösenden Bildschirm (800 x 480 Pixel) eine Konkurrenz zum neuen iPhone 4 von Apple.
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Das Display leuchtet mit aussergewöhnlich brillanten Farben und sehr hohem Kontrast. Dank der Amoled-Technik braucht es auch wenig Strom. Es reagiert ausgezeichnet auf Fingerberührungen. Trotz der Grösse von 4 Zoll wirkt das Gerät nicht klobig, da es weniger als einen Zentimeter dick und sehr leicht ist. Allerdings wirkt die Plastikverkleidung auf der Rückseite etwas billig.
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Beim System setzt Samsung auf Google Android 2.1. Das bedeutet, dass man eine gut zu bedienende, durchdachte Oberfläche zur Verfügung hat. Zum Beispiel zeigt das Google-Suchfeld während des Tippens schon Treffer an und bezieht nicht nur das Web, sondern auch die persönlichen Kontakte und Apps mit ein. Wie beim iPhone ist alles auf Fingerberührungen ausgerichtet, das Gerät beherrscht auch das Zoomen mit zwei Fingern. Ein Stift ist weder nötig noch vorhanden. Der Browser von Android ist hervorragend. Die virtuelle Tastatur kann im Hoch- oder Querformat verwendet werden, in beiden Fällen trifft man die Buchstaben problemlos.
Die Kamera mit 5 Megapixeln ist in Ordnung, hat aber weder Blitz noch Leuchte. Praktisch ist der Touch-Autofokus. Die Kamera dreht auch Videos (720 x 480 Pixel) in recht guter Qualität.
Bei den Kopfhörern werden keine weiteren Aufsteckgrössen mitgeliefert, sodass er unter Umständen schlecht im Ohr liegt. Das ist aber nicht so tragisch. Durch den 3,5-mm-Ausgang kann man den eigenen Kopfhörer ohne Adapter angeschliessen. Der Musikplayer ist leicht zu bedienen.
Der Akku hat 1500 mAh. Selbst bei intensiver Nutzung mit eingeschaltetem WLAN hält das Smartphone einen Tag lang durch. Ohne WLAN und Bluetooth sind auch mehrere Tage Laufzeit möglich. Auch am Speicher gibt es nichts zu bemängeln: Das Galaxy S gibt es mit 8 oder 16 GB internem Speicher, der mit einer externen Karte um maximal 32 GB erweitert werden kann. Das Handy reagiert dank des 1-GHz-Prozessors immer sehr schnell.
Umständlich ist das erstmalige Anschliessen des Geräts an den PC. Dazu muss man zuerst in den Einstellungen auf Massenspeicher umschalten. Diese Option ist unter Telefoninfo/USB-Einstellungen versteckt – da muss man erst einmal drauf kommen. Der Grund: Standardmässig wird der Datenaustausch über die Software Samsung Kies geregelt, die zuerst heruntergeladen und installiert werden muss.
Noch ein Haar in der Suppe: Wenn Samsung schon das Drehen ins Querformat des Bildschirms nur auf die eine Seite ermöglicht, sollten wenigstens die Lautstärketasten so angebracht sein, dass rechts lauter und links leiser ist, nicht umgekehrt.
Der mitgelieferte eBook-Reader ist zwar an sich in Ordnung. Die Schriftgrösse kann ganz einfach per Zweifingerzoom verändert werden. Es werden aber im Moment nur DRM-freie Bücher im ePub-Format unterstützt. Deswegen ist das Gimmick kaum von Nutzen.
Übrigens: Einige Anbieter verkaufen die 8-GB-Version für unter 650 Franken.
Fazit: Das Galaxy S ist klar das bisher beste Smartphone von Samsung und auch eine ernst zu nehmende Alternative zum Apple iPhone 4. Das liegt nicht nur an der starken Hardware, sondern auch daran, dass man das Bedienkonzept weitgehend Google überlässt.


PRODUKTINFOS

Samsung Galaxy S (i9000)

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ProBildschirm, Geschwindigkeit, Bedienung, Apps, Akkulaufzeit, Gewicht
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ContraKamera ohne Beleuchtung, Bildschirm kippt nur auf eine Seite
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Details: Android 2.1, 1 GHz, 8 oder 16 GB interner Speicher, 5 Mpx, A-GPS
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Preis: Fr. 799.– (8 GB), Fr. 849.– (16 GB)
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