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Workshop: Fotos im Comic-Look

Mithilfe einer automatischen Vektorisierung verpassen Sie Ihren Fotos einen originellen Effekt. Wir zeigen, wie es mit dem kostenlosen InkScape funktioniert.
blue_quad von David Lee (17.06.2011)

Teil 1: Einführung und Vorbereitung

Vektorisieren - was ist das?
Es gibt grundsätzlich zwei Arten, wie ein Computer Bilder speichert: entweder Pixel für Pixel oder in Form von Vektoren. Fotos, wie sie aus der Digitalkamera oder dem Scanner kommen, sind immer pixelbasiert. Man nennt diese Dateien wie JPEG, BMP, PNG etc. auch Bitmap-Grafiken.
Eine Vektorgrafik dagegen besteht nicht aus Pixeln, sondern aus geometrischen Objekten. Die Objekte enthalten Informationen wie die Kontur (Liniendicke, Form), die Füllung, Position, relative Grösse oder eine allfällige Gruppierung mit anderen Objekten. Entsprechend handelt es sich selten um fotorealistische Motive, sondern eher um Logos oder Strichzeichnungen.
Beim Vektorisieren wandelt man ein Pixelbild in Vektoren um. Einige Programme versuchen, das automatisch zu tun. Das ist nicht ganz einfach, meist muss man mit Feintuning dem Computer auf die Sprünge helfen.
Wozu braucht man das?
Vektorgrafiken haben ein paar Vorteile. Die einzelnen Bestandteile des Bildes lassen sich getrennt bearbeiten. Vektoren können ohne Qualitätsverlust beliebig vergrössert werden. Und schliesslich sind die Dateien meist deutlich kleiner; dies war vor allem früher ein Vorteil, als man mit Speicherplatz geizen musste.

Der Grund, weshalb wir hier Fotos vektorisieren, ist aber ein anderer: Der Vorgang erzeugt aus einem Foto ein Bild, das aussieht wie eine Zeichnung. Vektorisierte Fotos bekommen einen comicartigen Look. Dieser lässt sich weiterverarbeiten. Am Ende gelangt man damit zu interessanten Effekten.
Mithilfe von Filtern lassen sich in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop Elements ebenfalls Zeichnungen und Gemälde aus Fotos herstellen. Das geht viel schneller als die hier beschriebene Methode, führt aber nicht zu den gleichen Resultaten. Ausserdem kann man die Filter mit dem Vektorisieren kombinieren, mehr dazu später.
InkScape: Gratis-Vektorisierung
Adobe Illustrator ist das Vektorgrafikprogramm schlechthin und besitzt auch eine gute Funktion zum Vektorisieren von Bitmaps («Interaktiv nachzeichnen»). Als gewöhnlicher Heimanwender wird man die teure Anwendung jedoch kaum griffbereit haben. Egal: Mit InkScape gibt es ein kostenloses Vektorprogramm, das man für alle Betriebssysteme herunterladen und installieren kann. Im Vergleich zu Illustrator kommt es eher poplig daher, doch für unsere Zwecke ist es genau richtig. Es vektorisiert Fotos ebenfalls sehr gut. Der erste Schritt lautet daher: Inkscape installieren und starten.
Auf der nächsten Seite folgt Teil 2: Anleitung für InkScape


     

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