IFA-Vorschau 2010: Die Trends
Eine neue Abkürzung macht die Runde: HbbTV steht für Hybrid Broadcast Broadband TV und heisst nichts anderes als die Anbindung der Fernsehgeräte ans Internet. Das ist an sich nichts Neues. Erstmals gibts mit HbbTV aber endlich einen anerkannten Standard.
In diesem Bereich sind aber nicht nur die TV-Hersteller, sondern auch die verschiedenen Sender gefordert, die zu jeder Sendung zusätzliche Informationen einblenden können. Denkbar sind zum Beispiel Rezepte bei Kochsendungen, Diskussionen zu Fussballspielen oder Informationen zu Schauspielern in Hollywood-Filmen.
Zusätzlich verknüpfen die Hersteller ihre eigenen Plattformen mit Internetdiensten und Online-Newsplattformen. Nach eigenen Angaben bietet Philips dabei dank «CE HTML» als einziger Anbieter einen offenen Internetzugang. Im Test hats geklappt: Unsere Webseite wurde einwandfrei am Fernsehgerät geöffnet.
Toshiba zeigte heute Mittwoch ausserdem seine Ideen für den Notebook-Markt. Einen besonders guten Eindruck hinterlässt dabei der «Cloud Companion» - eines der ersten Android-Notebooks im Markt. Es verfügt über ein 10,1-Zoll-Display, ist nur 1.4 Zentimeter dünn und wiegt 900 Gramm. Im Standby-Betrieb soll der Akku acht Stunden durchhalten. Der Cloud Companion ist ab ungefähr 550 Franken erhältlich.
Bisher waren OLED-Bildschirme in ihrer Grösse sehr begrenzt. LG zeigt an der IFA nun ein Modell mit immerhin 79 cm Bilddiagonale. Es ist 3D-fähig.
3D ist jetzt auf breiter Linie verfügbar, TVs brauchen viel weniger Strom, und der Fernseher wird auch zum Surfen genutzt.
Die IFA 2010 wiederholt sich dieses Jahr zum 50. Mal. Grund genug für einen Blick zurück - aber natürlich schauen wir auch in die Zukunft.
Die DigiCard ist die Alternative zur Settop-Box für digitalen Fernsehgenuss. Per 1. September fällt die Sperre, TV-Programme auch aufzeichnen zu dürfen....
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