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Magix Video easy im Test

Die meisten Schnittprogramme sind für Anfänger zu kompliziert - nicht so Magix Video easy. Allerdings fehlen auch dem Einsteiger ein paar nützliche Funktionen.
blue_quad von David Lee (17.06.2009)

«Videoschneiden war noch nie so einfach!», heisst es auf der Verpackung von Magix Video easy – und das stimmt. Die Software erklärt schon beim Anlegen eines neuen Projekts und dem Importieren von Videomaterial jede Möglichkeit Schritt für Schritt, so kurz und klar, so dass auch absolute Anfänger sofort loslegen können. Dann wartet eine ausgesprochen übersichtliche und aufgeräumte Arbeitsfläche auf den Videoneuling, wo kleine Infosymbole jederzeit weiterhelfen, was aber kaum je nötig sein wird. Ausserdem liegt ein sehr gutes Benutzerhandbuch in Deutsch bei.

Ihre Videos sollen ja nicht nur einfach zu schneiden sein, sondern auch etwas hermachen. Damit kommen wir zum weniger ruhmreichen Teil dieser Software: Ihr Funktionsumfang ist arg beschränkt. Sie können mehrere Videos oder Fotos hintereinander zusammenfügen, nach Belieben schneiden und Teile verschieben, Text in den Film einblenden, eine Hintergrundmusik hinzufügen und in der Lautstärke verändern, sowie Helligkeit, Kontrast und Farbton der Videos verändern. Die geschnittenen Szenen lassen sich auch mit simplen Überblendungen versehen. Aber zum Beispiel einen Bildausschnitt wählen, um Randteile wegzuschneiden, ein Bild in einen laufenden Film einblenden oder gar mehrere Filmspuren überlagern, Zeitlupe oder Zeitraffer anwenden – all das können Sie mit Video easy vergessen. Die automatische Szenenerkennung zerlegt den Streifen in seine Einzelteile, was zuverlässig funktioniert.
Bei der Umwandlung des Projekts in einen fertigen Film zeigt sich dann Video easy wieder von der starken Seite. Die Software brennt auf Wunsch direkt Film-DVDs oder lädt das Video auf YouTube hoch. Wollen Sie konventionell eine Datei auf dem Computer speichern, werden die verschiedenen Formate wie beim Importieren gut erklärt. Video easy kann bis zu Full HD exportieren. Weiterer Pluspunkt: Bearbeitung und Export von HD-Videos funktionierte sogar auf unserem alten Test-PC mit Pentium-4-Prozessor, auch wenn die Vorschau nach wenigen Sekunden ins Stocken gerät. Movie Maker dagegen startet in der Vista-Version auf diesem Rechner schon gar nicht erst.
Fazit: Dank sehr einfacher Bedienung und bescheidenen Anforderungen an die Hardware ist Magic Video easy die Investition wert – wenn man nichts Grosses vor hat.


PRODUKTINFOS

Magix Video easy

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ProEinfache Bedienung, verständliche Hilfe, HD-fähig, läuft auch auf älteren PCs
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ContraSpärliche Bearbeitungsfunktionen
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Details: Für Windows XP/Vista. Mindestanforderungen: Intel Pentium 4 mit 1 GHz und 512 MB RAM (Für HD-Video: Pentium 4 mit 3 GHz oder Dual Core mit 1,3 GHz und 1 GB RAM sowie Grafikkarte ATI X300 bzw. Nvidia GeForce 6600)
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Preis: Fr. 69.90
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